Author Archives: J.R.

Yamaha Pacifica PA012

Heute wollen wir uns mal die Yamaha Pacifica anschauen. Was ist dran an dieser günstigen Gitarre, die sich offenbar recht gut verkauft? Ist sie ihr bischen Geld wert? Eignet sie sich im Grunde genommen nur für Anfänger? Gehen wir mal … Continue reading

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Fading

Ein Fade-Sound soll erzeugt werden, bei dem beim Drehen am Volume-Knopf oder dem Bedienen des Volume-Pedals die Akkorde nicht komplett mit heruntergeregelt werden, sondern bis zum Einsetzen des neuen Fade nachklingen. So entsteht ein sphärischer Sound. Beim Spielen bitte den … Continue reading

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Poly Fade-In

Ein Fade-In-Sound soll erzeugt werden, der zum Beispiel als Intro zu verwenden ist.   Hier der Poly-Fade-In-Sound: [Audio clip: view full post to listen] Mehrere Effekte werden dazu benötigt: Slow Gear: Sens: 55, Rise Time: 48 Kompressor: Sustain: 50, Attack: … Continue reading

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Tremolo Auto-Wah

Heute möchte ich eien interessante Kombination verstellen: Tremolo und Auto-Wah. Ziel ist es, eine Art “phasenverkehrtes Delay” zu simulieren, das nicht “wie gehabt” nachklingt sondern mit auf-ab-Schwankungen.    [Audio clip: view full post to listen]   Eingespielt mit dem Boss … Continue reading

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Wie Du NICHT Gitarre spielen lernst

Die Frage nach dem richtigen Gitarrespielen-lernen ist ein nach wie vor ein Dauerbrenner. Immer wieder erlebe ich, wie Freunde und Bekannte nach einiger Zeit frustriert aufgeben, obwohl sie eigentlich Freude an der Musik haben.

Der Ansatz “wie Du richtig Gitarre spielen lernst” funktioniert oftmals nicht. Zäumen wir das Pferd mal von hinten auf und fragen nach dem “wie Du es eben nicht lernst”.

1. Du beherrscht die Grundlagen nicht

Etwas von der Pieke auf zu lernen kann nur gelingen, wenn man weiss, was man tut und wenn man lernt, es richtig zu tun. Das gilt auch fürs Gitarrespielen. Wenn man nicht weiss, wie die linke und rechte Handhaltung am besten und effektivsten ist, läuft man Gefahr, sich Fehler anzutrainieren, die später schwer wieder zu korrigieren sind oder sich sogar auf Dauer zu verletzen. Generell gilt: Wenn man keine Ahnung von Griffen und Harmonien hat, wie soll man dann schöne Akkordfolgen zimmern?

Tip: such Dir zumindest für den Anfang einen Gitarrenlehrer, aber einen guten. Am besten hör Dich mal bei der nächsten Musikschule um. Sei bei Deiner Lehrerwahl nicht allzu sparsam, Qualität kostet nunmal etwas. Was nützt es Dir so etwa, wenn der Lehrer selbst ein guter Gitarrist ist aber Dir nichts beibringen kann? Auch ist es ratsam, über eine anständige Bibliothek zu verfügen, die die schneller weiterbringt. Fachbücher zum Gitarrenlernen hab ich Dir unter diesem Link vorbereitet, da ist für jeden was dabei: vorbereitete Gitarrenbücher bei Amazon. Du kannst sie auch woanders kaufen, kosten überall gleich viel.

2. Du hast keine Nah- und Fernziele gesetzt

Nun, du hast Dich über die Grundlagen informiert und willst loslegen, aber nach einiger Zeit stellst Du fest, dass Du kaum weiter gekommen bist. Du hast einfach drauflosgespielt. Warum auch nicht, wenn’s Spaß macht. Aber Fortschritte sind so nicht zu erwarten. Dann stellt sich irgendwann doch der Frust ein und Du fragst Dich wo das hinführen soll – endlich.

Tip: setze Dir Nah- und Fernziele wie “heute übe ich mal diesen Griff, bis Ende der Woche will ich drei Griffe draufhaben” oder “in einem Jahr will ich diese drei Stücke beherrschen oder in einer halbwegs akzeptablen Band mitspielen”. Das wird Dir ungemein helfen, wenn Du konsequent bist. Du wirst merken, dass die Fristen für Deine Ziele immer kürzer werden, weil Du einfach immer besser wirst.

3. Du übst zu schnell

Auch ein Klassiker unter den Fehlern. Du willst Dir einen Lick beibringen und spielst drauf los. Ob es sauber klingt, ist sekundär. Du gefällst Dir (vielleicht unbewusst) in der Rolle des Fingerflitzers, bist aber in Wahrheit keiner und wirst es so auch nie. Wenn Du dann vor oder mit anderen Leuten spielst, klingt es irgendwie unsauber und unrhythmisch. Und wieder gibts Frust.

Tip: Unser Gehirn braucht Zeit, um Bewegungsmuster zu routinisieren. Und wenn es die Zeit nicht kriegt, dann kommt auch keine Routine auf. Eigentlich logisch, deshalb: Spiele laaangsam beim Üben, erst wenn Du es (mindestens) fünfmal, am besten zehnmal hintereinander fehlerfrei hinbekommst, wage Dich an die nächste Geschwindigkeits-Stufe heran. Dann am nächsten Tag wiederholst Du das, fängst wieder eine Stufe vorher an und gehst dann zwei bis drei Stufen höher, solange, bis das Tempo passt. Bald sind die Bewegungen im Gehirn routinisiert und Du spielst die Gitarre sauber und schnell mit Selbstvertrauen.

4. Du analysierst Fehler nicht

Viele Leute, die auch schon seit längerem Spielen, kommen irgendwie doch nicht so recht weiter. Ihr Spiel klingt immer noch unsauber. Gewisse Dinge bekommen sie einfach nie hin und bleiben immer mittelmäßig. Hier schnarrt es, dort ist es dumpf, der Spielfluss fehlt.

Tip: Wenn Du in dieser Lage bist, lass Dir gesagt sein: übe mit Verstand. Wenn also eine Stelle im Lick oder Song nicht gut klingt, der Griff nicht sauber sitzt, dann halt mal an und frag Dich: “Warum klingt es eigentlich nie so, wie es soll?”. Dann schau mal genauer hin: Plötzlich fällt Dir auf, dass das eine oder andere gar nicht gehen kann, weil der Barregriff zum Beispiel nicht am Bundstab sitzt sondern irgendwo danach oder zu weit davor, oder der Abstand deiner Finger zum Bundstab ohnehin nie stimmig ist oder deine Bendings nie den Ton treffen. Kann sein, dass Du immer noch zu schnell spielst. Oft steckt aber die Mentalität dahinter, beim Üben kleine Fehler hinzunehmen, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen. So wird das auf Dauer aber nichts. Sei selbstkritisch und wiederhole jede Passage, bis sie sitzt. Manchmal beginnen Gitarristen, die an diesem Punkt angelangt sind, sogar damit weite Bereiche ihrer Spieltechnik zu verändern: Sie entwickeln sich weiter. Wenn Du willst, kannst Du Dich ja mal selbst aufnehmen und als “Fremder” anhören. Dann wird Dir einiges auffallen.

5. Du bist unkonzentriert

Du sitzt abends vor dem Fernseher und weil das Programm meistens fad ist, nimmst Du die Gitarre und spielst nochmal ein paar Licks. Am nächsten Tag wunderst Du dich, weil Du nicht großartig vorangekommen bist. Deine Gedanken waren beim Üben woanders, vielleicht gabs ausnahmsweise mal eine spannende Szene im Fernsehen oder Du wolltest nicht die Handlung des Films verpassen.

Tip: sei beim Üben bei der Sache. Ein aufmerksames Sich-Selbst-Zuhören oder eine Fehleranalyse kann im abgelenkten Zustand kaum stattfinden. Wenn Du konzentriert an Deinem Spiel arbeitest, dann werden sich die Erfolge schneller einstellen. Schließ die Tür, nimm Dir Zeit für Dich und Deine Gitarre und mach nichts nebenher. So fällt es dem Gehirn auch leichter, das Geübte zu speichern.

6. Du hast falsche Erwartungen

Du hast Dich also dazu entschlossen, intensiv Gitarre zu spielen. Gut. Du denkst Dir: in einem Jahr bin ich ein Gitarrengott, wenn ich nur fleißig übe. Schlecht. Das Jahr ist dann vorbei und Du denkst Dir bestenfalls “vielleicht im nächsten Jahr”. Meist beherrscht aber wieder Frust die Stimmung bei der Erinnerung an das vor einem Jahr überehrgeizig formulierte Ziel.

Tip: Es kann nicht jeder ein Jimi Hendrix sein, nein, wirklich nicht. Sei realistisch bei der Festlegung Deiner Ziele, sonst ist der Frust garantiert. Erwarte das, was Du von Dir erwarten kannst, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Du Dich konsequent an das Schema von Punkt 2 hältst, wirst Du nach einiger Zeit auch Deine Möglichkeiten einschätzen können.

7. Du übst zu kurz oder zu lang

Du nimmst Dir, weil das Leben ja leider auch aus vielen anderen Verpflichtungen besteht, nur zweimal in der Woche Zeit zum Üben. Um das Übungsdefizit der Vortage auszugleichen, übst Du gleich drei bis fünf Stunden lang. Du wirst immer unkonzentrierter, und beim nächsten Üben in der nächsten Woche stellst Du dann fest, dass Du wieder kaum weitergekommen bist.

Oder das andere Extrem: Du spielst vielleicht fünf- bis sechsmal die Woche nur eine Viertelstunde lang. Wenigstens erwartest Du Dir dann aber davon meist nicht soviel. Warum auch?

Tip: Finde den richtigen Rhythmus. Nochmal: unser Gehirn will routinisieren. Übt man viele Stunden lang, dann tagelang gar nicht, ist das schlechter, als übe man täglich eine halbe Stunde lang. Lernen heisst Wiederholen, am besten konzentriertes Wiederholen. Wieviel Zeit Du Dir nehmen willst oder kannst, ist Deine Sache. Aber besser Du übst konstant als in Intervallen.

8. Du übst nie mit Metronom

Du nimmst die Gitarre zur Hand und spielst drauflos. Du glaubst schon, im Takt zu sein und spielst und spielst weiter mit selbstverzeihlichem Gehör. Wenn Du dann aber mit anderen Zusammenspielst, wirft man Dir vor, dass Du den Rhythmus nicht hältst. Wieder Frust.

Tip: auch Rhythmusgefühl will routinisert werden. Wer beim Zuhören ein gutes Rhythmusgefühl hat, muss das noch lange nicht beim Spielen zum Ausdruck bringen. Besorg Dir ein Metronom, oder wenn Dir das Geticke zu nervig ist, verwende eine Drum-Machine. Merke: einer Band ist ein mittelmäßiger Gitarrist, der den Rhythmus hält immer noch lieber als einer, der unrhythmisch spielt. Da bestehen nämlich keine Aussichten auf Groove.

So, das waren meine Tips zum Gitarrelernen oder eben nicht Lernen. Viel Spaß beim Üben und Freude an der Musik wünscht euch Jürgen Rak.


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Electro Harmonix Small Clone

Nein, klein ist er nicht, das “Electro-Harmonix Small Clone”. Es misst 13×8,5×5,5 cm. Auf den ersten Blick erscheinen auch die Möglichkeiten klein, es hat ja nur einen Drehregler für “Rate” und einen Schalter für “Depth”. Kann das wirklich ausreichen? Kurt … Continue reading

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Yamaha ERG 121 U

Vor kurzem bekam ich die Gelegenheit, eine ‘Yamaha ERG 121 U’ anzuspielen. Sofort kamen bei mir nostalgische Gefühle auf, denn während meiner Jugendjahre habe ich lange auf dem Vorgängermodell ‘Yamaha RGX 121′ gespielt und sogar mit ihr und meiner Band … Continue reading

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Fuzz Phaser

Fuzz mit Phaser, eingespielt mit dem Boss GT-3, das noch analoge Verzerrung bietet. [Audio clip: view full post to listen] Die Parameter sind recht einfach gehalten. Fuzz: Drive 50, Bass 0, Treble 0, Level 50 Phaser: 8-Stage, Rate 35, Depth … Continue reading

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